Maus

von Art Spiegelman.

Wow!
Anders kann ich nicht ausdrücken was ich gelesen habe. Mein Bruder hat mir das Buch in die Hand gedrückt mit den Worten dass er es schneller zurück haben will wie Persepolis :-).
Und er bekommt es schneller zurück. Einmal angefangen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand geben und hatte es in 3 Tagen gelesen. Gut dass ich am Reisen war und dabei viel Zeit unterwegs hatte.
Der Autor Spiegelman interviewt seinen Vater über seine Erfahrungen als polnischer Jude und als Überlebender im Holocaust. Dabei werden Juden als Mäuse, Deutsche als Katzen und nicht-jüdische Polen als Schweine dargestellt. Dies erlaubt einen einmaligen und unglaublichen Blick auf eine eigentlich bekannte Geschichte. Die persönliche Note in der Graphical Novel wird durch das Einflechten der Beziehung zwischen Vater und Sohn ergänzt. Konsequent wird dieser Aspekt in die Geschichte eingeflochten durch ´Zeitsprünge´ zwischen der zurückliegenden Ereignissen und dem heutigen Interview das über Monate geführt wird.
Der erste ´Comic´ der 1992 einen Pulitzer Preis gewonnen hat.

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